Erfolgreicher Auftakt für Projekt „VABA 4.0“

Am 24.7.2017 fand der Projektauftakt zum Vorhaben „VABA 4.0 – Vorauswahl von Industrie 4.0-Technologien sowie der Ableitung, Bewertung und Analyse darauf aufbauender Einführungs- bzw. Migrationsstrategien“ bei der Projektgruppe Regenerative Produktion des Fraunhofer IPA in Bayreuth statt. Neben den beiden Fraunhofer-Projektgruppen waren zahlreiche Unternehmensvertreter als auch der Projektträger VDI/VDE-IT an der kurzweiligen und informativen Auftaktveranstaltung beteiligt. Das Vorhaben, mit einer Laufzeit von 24 Monaten, wird aus Mitteln des Programms Informations- und Kommunikationstechnik Bayern des Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technik gefördert.

Neben der von Prof. Dr.-Ing. Rolf Steinhilper und Dr.-Ing. Stefan Freiberger geleiteten Projektgruppe Regenerative Produktion des Fraunhofer IPA und der von Prof. Dr. Maximilian Röglinger stellvertretend geleiteten Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT sind weitere acht Unternehmen, vornehmlich aus der Region Oberfranken, in das Projektkonsortium VABA 4.0 eingebunden. Die Industriepartner, die das Projektkonsortium komplettieren, sind die Porzellanfabrik Walküre GmbH & Co. KG, GAKO International GmbH, Hertel & Co. GmbH, Klubert + Schmidt GmbH, Lauterbach-Kießling GmbH, WEDLlCH.Servicegruppe GmbH & CO.KG und Zöbelein Schuler GmbH & Co. KG.

Unter dem Leitmotiv „Industrie 4.0“, das die Digitalisierung der Produktion beschreibt, steht die deutsche und oberfränkische Wirtschaft vor einem gewaltigen technologischen Umbruch. Damit einher geht die zunehmende Verschmelzung von virtueller und realer Produktion durch den Einsatz von Industrie 4.0-Technologien.

Industrie 4.0 bietet insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) hohes betriebswirtschaftliches Potenzial. Gleichzeitig sind KMUs besonders den Risiken des Paradigmenwechsels hin zur digitalen Produktion ausgeliefert, denn sie verfügen im Gegensatz zu Großunternehmen meist über geringere Budgets, begrenztere Ressourcen und eine geringere Risikotragfähigkeit.

Die Vielfalt und Komplexität der verfügbaren Industrie 4.0-Technologien stellt eine erste Hürde zum Einsatz neuer Technologien dar. Eine weitere, noch viel signifikantere Hürde, ist das Fehlen von Strategien und Ansätzen, die eine unternehmensindividuelle Auswahl und Bewertung solcher Technologien sowie die Ableitung darauf aufbauender Einführungs- bzw. Migrationsstrategien erst ermöglichen.

Ziel des Projekts VABA 4.0 ist die Entwicklung eines innovativen IT-Werkzeugs, das KMUs bei der unternehmensindividuellen Vorauswahl von Industrie 4.0-Technologien sowie bei der Ableitung, Bewertung und Analyse von Einführungs- bzw. Migrationsstrategien unterstützt. Dabei werden sowohl technologische als auch wirtschaftliche Aspekte betrachtet sowie die 4.0-Technologien unter Kosten-, Nutzen- und Risikogesichtspunkten analysiert. Neben der technologischen Seite werden gleichermaßen Aspekte des digitalen Arbeitsplatzes der Zukunft als auch innovative Formen der Mensch-Maschine-Interaktion in die Ausarbeitungen mit eingebunden.

Von dem Projekt soll ein wichtiger Impuls an die Wirtschaftsregion Oberfranken ausgehen, um die Unternehmen gezielt auf dem Weg in das Zeitalter der digitalen Wertschöpfung zu begleiten. Für Fragen zum Vorhaben steht Ihnen Herr Prof. Dr. Maximilian Röglinger (maximilian.roeglinger@fit.fraunhofer.de) sowie das Projektteam um den Projektleiter Herrn Dr.-Ing. Oliver Oechsle (oliver.oechsle@ipa.fraunhofer.de) zur Verfügung.

VABA

Das Projektkonsortium »VABA 4.0« bestehend aus Vertretern der Projektgruppe Regenerative Produktion des Fraunhofer IPA, der Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT, der Porzellanfabrik Walküre GmbH & Co. KG, der GAKO International GmbH, der Hertel & Co. GmbH, der Klubert + Schmidt GmbH, der Lauterbach-Kießling GmbH, der WEDLlCH.Servicegruppe GmbH & CO.KG, der Zöbelein Schuler GmbH & Co. KG und des Projektträgers VDI/VDE-IT.

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