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Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

Wirtschaftsinformatik an der Universität Bayreuth

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Das Fraunhofer BlockchainLab geht neue Wege: ​Medium-Artikel zu Blockchain und Privacy veröffentlicht

08.06.2019

Wir haben uns dazu entschieden unsere Forschungsergebnisse auf Medium zu teilen, um sie zugänglicher zu machen, indem wir den Kreis der Adressaten erweitern. Dadurch können wir unsere Erkenntnisse in kondensierter Form mit einem größeren Publikum teilen und somit einen Mehrwert generieren. Zudem ist es uns dadurch möglich Zwischenstände zu veröffentlichen und damit die Diskussion mit der Community zu suchen, die ja bedeutender Bestandteil der Blockchain-Szene ist. Außerdem stehen wir als unabhängige Forschungseinrichtung - wie wenige andere Einrichtungen - für eine neutrale Aufarbeitung und Darstellung. Nicht zuletzt hat uns eine Fülle von Informationen deren Richtigkeit nicht eindeutig geklärt werden kann, dazu bewogen eine verlässliche Quelle zu sein, die für neutrale und qualitativ hochwertige Informationen steht. Daher freuen wir uns nun unseren ersten Artikel vorstellen zu können. 

Bei neuen Technologien - insbesondere bei digitalen Themen, wie es die Blockchain ist - spielt die Frage nach der Privacy immer eine entscheidende Rolle und bedarf besonderer Aufmerksamkeit.

Daher beschäftigt sich das Fraunhofer BlockchainLab seit einiger Zeit mit Fragestellungen rund um Blockchain und Privacy. Die Blockchain-Technologie schafft in erster Linie vollständige Transparenz und kann dadurch Kooperation von organisationsübergreifenden Prozessen, aber auch von sich nicht vertrauenden Individuen ohne Intermediär ermöglichen. Gleichzeitig ist aber dieser Grad an Transparenz hinsichtlich der Wahrung von Unternehmensgeheimnissen oder Schutz personenbezogener Daten häufig problematisch. Jedoch gibt es fortgeschrittene Methoden aus der Kryptographie, die den Schutz dieser Daten bei gleichzeitigem Erhalt der Transparenz an den entscheidenden Stellen und damit dem Vertrauen ermöglichen. Der Oberbegriff hierfür ist das sogenannte „Secure Multiparty Computing“ – also das verlässliche gemeinsame Rechnen mit unterschiedlichen Daten, ohne dabei die jeweils privaten Daten preisgeben zu müssen. Dabei gibt es einen aktuell besonders im Fokus stehenden Spezialfall, sogenannte Zero-Knowledge-Proofs. Mittels diesem kann man bestimmte Eigenschaften von Daten beweisen, ohne die Daten selbst oder Hinweise darauf preisgeben zu müssen.

Wie das alles zusammenhängt und warum genau diese Methoden für Blockchain so wichtig sind und aktuell erst so richtig in den Fokus der Information Systems-Forschung rücken, könnt ihr in unserem Artikel auf Medium nachlesen. 

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