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Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

Wirtschaftsinformatik an der Universität Bayreuth

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SmarDe’s@Work – Smart Devices in der Produktion

07.07.2019

Zum erfolgreichen Abschluss des von der Bayerischen Forschungsstiftung geförderten Forschungsprojekts „SmarDes@Work – Smart Devices in der Produktion“ erschien im Juni ein detaillierter Fallstudienbericht, der über die Integration von Smart Devices in KMU in Oberfranken berichtet. Der vollständige Bericht mit spannenden Erfahrungsberichten und Handlungsempfehlungen ist hier abrufbar.

Smart Devices (z.B. Smartphones, Smart Watches) bieten in der Produktion vielfältige Möglichkeiten u.a. in der Prozessoptimierung und bei der Mitarbeiterunterstützung. Bisher existieren allerdings weder Umsetzungsempfehlungen noch wurden standardisierte Schnittstellen definiert. Ziel des Projektes „SmarDe’s@Work – Smart Devices in der Produktion“ ist es, Smart Devices im Produktionsumfeld nutzbringend einzusetzen. Im Vordergrund steht die Vernetzung von Produktionsteilnehmern, wie Mensch, Maschine und produktionsnaher IT-Systeme. Die optimale Kombination aus Software- und Hardware-Komponenten soll Produktionsprozesse durch eine interaktive und intuitive Informationsverarbeitung bei der Arbeitsvorbereitung (z.B. Arbeits- und Maschinenpläne, Rüstung von Anlagen) und der eigentlichen Produktion (z.B. Arbeitsanweisungen, Störungen, Echtzeit-Rückmeldung) unterstützen und dadurch Effizienz- und Optimierungspotenziale zu heben. Um die Anwendbarkeit für ein breites Spektrum an Unternehmen mit heterogener Prozess- und IT-Landschaft zu gewährleisten, ist es erforderlich, Daten beliebiger IT-Systeme, wie z.B. ERP, MES oder Qualitätsmanagement zu integrieren. Daher ist ein zentraler Bestandteil des Vorhabens die Entwicklung einer „Middleware“ sowie die zugehörigen Client-Applikationen für unterschiedliche Smart Devices. Mittels dieser Lösung sollen Smart Devices an bestehende Produktionssysteme angebunden werden. Diese Vorgehensweise verringert Integrationshürden bei der Nutzung von Smart Devices und stellt die Übertragbarkeit auf vielfältige Anwendungsfälle sicher. Zudem wird durch den Einsatz von Smart Devices eine zeit- und ortsunabhängige Produktionssteuerung ermöglicht. Die Produktionsprozesse werden digital optimiert, eine Qualitätsüberwachung, -steuerung und -sicherung anhand von Echtzeitdaten implementiert sowie eine für Industrie 4.0 erforderliche Prozessflexibilität erreicht.

Ansprechpartner: Prof. Maximilian Röglinger und Prof. Nils Urbach

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